Schwerpunkte von GASH

 

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Im GASH-Projekt geht es um die Prognose der Bildung und des Vorkommens von Shale Gas in Raum und Zeit. Die Aufklärung der Verteilung von höffigen Gas Shales erfolgt auf der Basis der bestehenden und erweiterten regionalen Datenbestände. Die physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse, die zur Shale Gas Bildung beigetragen haben, werden durch Labor- und Feldexperimente, -vermessungen und Modellierungen untersucht. Seismische und magnetotellurische Messungen dienen der geophysikalischen Tiefenstrukturerkundung. Bohrlochmessungen werden für die kleinskalige Lagerstättencharakterisierung eingesetzt. Die geologischen Untersuchungen relevanter Proben sind sowohl auf die organischen als auch die anorganischen Bestandteile gerichtet und umfassen chemische, isotopenchemische und physikalische Charakteristika.

 

Die Kenntnisse zur regionalen Strukturentwicklung und die Petroleum-System-Modellierung werden genutzt, um die Entstehung, den Transport und die Matrixwechselwirkungen der Kohlenwasserstoffe zu modellieren.

 

GASH zielt auf praktische, relevante Aufgaben der Lagerstättenforschung. Es ist ergebnisorientiert und auf kurz- und langfristige Fragestellungen sowohl der Wissenschaft als auch der Industrie ausgerichtet.